Hochwassereinsatz im Landkreis Stendal 

Einsatzart:

Hochwasser

Einsatzort:

Havelberg, Uferstraße

Kamern, Am Deich

Landkreis Stendal)

Alarmierung:

Datum: 20.06.2013
Uhrzeit: 12:30 Uhr

Einsatzende:

Datum: 23.06.2013
Uhrzeit: 18:00 Uhr

Einsatzdauer:

77 Std. und 30 Min.

Mannschaftsstärke:

3

alarmierte Einheiten:

FF Oberröblingen (Führungsfahrzeug)

Zug 1:

  • FF Dietersdorf
  • FF Hainrode
  • FF Schwenda
  • FF Breitungen
  • FF Riestedt

Zug 2:

  • FF Mittelhausen
  • FF Emseloh
  • FF Liedersdorf
  • FF Einzingen
  • FF Braunschwende

Zug 3:

  • FF Bischoferode
  • FF Bornstedt
  • FF Lutherstadt Eisleben
  • FF Helfta 

Bericht:

Am Donnerstag, den 20.06.2013 wurde ein großer Teil der Feuerwehren in den Landkreis Stendal beordert, um dort die sich schon im Einsatz befindlichen Kameraden anderer Wehren zu unterstützen und abzulösen. So trafen sich die Wehren aus dem Altlandkreis Sangerhausen gegen 13 Uhr im Gewerbegebiet "Helme-Park" in Sangerhausen. So ging es dann schon in einem geschlossenem Verband in Richtung Siersleben, um sich mit den Kameraden aus Eisleben und Umgebung zu treffen. Mit 17 Fahrzeugen und 72 Einsatzkräften auf dem Landkreis Mansfeld-Südharz ging es dann über die A14 und B189 in Richtung Arneburg, wo sich die FTZ des Landkreises Stendal befand und welche unserer Unterkunft fürs erste war. Nachdem man gegen 16:20 Uhr ankam, wurden sofort die Zimmer eingerichtet und am diesen Zeitpunkt befanden sich alle Einsatzkräfte bis Freitag 13 Uhr in Bereitschaft, lediglich die Freiwillige Feuerwehr Emseloh ist in der Nacht zum Freitag raus gefahren, um eine Einsatzstelle auszuleuchten. Am Freitag sah die ganze Sache dann schon viel anderst aus, gegen 13 Uhr ist Zug 2 zu ihrem Einsatzort abgerückt und gegen 13:30 Uhr dann der 1. und 3. Zug nach Havelberg. Der 1. Einsatzauftrag lautete, einen zuvor errichteten Damm aus Sandsäcken mit schwerem Gerät wieder zurück zu bauen. Mit Radladern wurden die Sandsäcke auf Lkw´s verladen, welche diese dann abtransportiert haben. Gegen 21:15 Uhr waren wir dann wieder einsatzbereit zurück in der Unterkunft und bekamen gleich den 2. Einsatzauftrag für den nächsten Tag. Die Nacht zum Samstag verlief soweit ruhig ab und man machte sich nach dem Frühstück auf den weg nach Kamern, um dort den Ort gegen das Hochwasser zu schützen. So packten der 1. und der 3. Zug alles ihre Sachen zusammen und fuhren pünktlich 10 Uhr ab. Durch einen Umweg, da manche Straßen einfach nicht mehr befahrbar waren, kamen die Einsatzkräfte nach 2 Stunden Fahrt in Kamern an. So lösten wir dort andere Feuerwehren ab und machten uns sofort an die Arbeit. Unsere Kameraden hatten gemeinsam mit den Kameraden aus Schwenda die Aufgabe, das Wasser, welches durch ein Gebäude und durch den Damm in einem Park drückt, zurück über den Damm zu pumpen, damit ein gleicher Wasserpegel bestehen bleibt. So konnte 12:30 Uhr mit der 24-Stunden-Schicht begonnen werden, dabei kam eine Tragkraftspritze 8/8 und eine Tauchpumpe zum Einsatz. Eine Gefahr dabei war der Eichenprozessionsspinner, welcher sich im gesamten Ort auf Bäumen befand! Gegen 22:30 Uhr traf auch der 2. Zug in Kamern ein, um weitere Einsatzbefehle zu übernehmen. Die Nacht von Samstag zu Sonntag verbrachten unsere Kameraden am Fahrzeug, da die Pumpen immer wieder eingeschaltet werden mussten, damit das durchsickernde Wasser immer wieder zurück über den Damm gepumpt werden konnte. Am Sonntag kamen dann weiter Kräfte aus unserem Landkreis, um unsere und weitere Feuerwehren abzulösen. So konnten wir gegen 14:45 Uhr Kamern verlassen und waren 18 Uhr wieder einsatzbereit zurück im Gerätehaus in Riestedt.


ungefährer Einsatzort in Havelberg:

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ungefährer Einsatzort in Kamern:

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Bilder:

Freiwillige Feuerwehr Riestedt
Schulstraße 53a
06526 Sangerhausen

kontakt@feuerwehr-riestedt.com

Notruf: 112
Tel.: 03464/579340

Riestedt, ein Ortsteil der Stadt Sangerhausen, liegt im Südwesten von Sachsen-Anhalt, 
im Landkreis Mansfeld-Südharz. Mit seinen 1333 Einwohnern und
einer Fläche von 1.419,5 ha ist Riestedt mit einer der größten Ortsteile der Stadt.
Angrenzend an dem Ort verläuft die Bundesstraße B 86 sowie die Bahnstrecke
Halle-Kassel. Neben einem Bahnhof an dieser Bahnstrecke, findet man in Riestedt
einen Kindergarten, eine Freie Grundschule, eine Minigolfanlage und vieles mehr.
Durch seinem ländlichen Flair, mit vielen Kleinbauern und einer Agrargesellschaft, durch die kleineren und mittelständigen Betriebe sowie durch das Vereinsleben
ist Riestedt sehr geprägt und somit ein beliebter Wohnort für Groß und Klein.

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