Scheune in Vollbrand 

Einsatzart:

Brandbekämpfung

Einsatzort:

Riestedt, Am Schlag

Alarmierung:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 02:16 Uhr

Einsatzende:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 07:06 Uhr

Einsatzdauer:

4 Std. und 50 Min.

Mannschaftsstärke:

8

alarmierte Einheiten:

FF Riestedt

FF Gonna

FF Sangerhausen

Stadtwehrleiter

Abschnittsleiter

Polizei 


Alarmierung:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 09:57 Uhr

Einsatzende:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 11:18 Uhr

Einsatzdauer:

1 Std. und 21 Min.

Mannschaftsstärke:

5

alarmierte Einheiten:

FF Riestedt


Alarmierung:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 17:26 Uhr

Einsatzende:

Datum: 22.11.2014
Uhrzeit: 18:28 Uhr

Einsatzdauer:

1 Std. und 2 Min.

Mannschaftsstärke:

2

alarmierte Einheiten:

FF Riestedt


Bericht der Alarmierung um 02:16 Uhr:

In den frühen Morgenstunden des 22.11.2014 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Riestedt, Sangerhausen und Gonna mit dem Stichwort "Scheunenbrand" um 02:16 Uhr alarmiert. Unverzüglich eilten die Einsatzkräfte zum Gerätehaus, besetzen das Fahrzeug und verließen dieses in Richtung Einsatzort. Schon auf der Anfahrt konnte man von weiten einen Brand in voller Ausdehnung erkennen. Am Einsatzort angekommen, bekam der Angriffstrupp den Befehlt, mittels Schnellangriff ein überschlagen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern. Zeitgleich begann der Wassertrupp die Wasserversorgung aufzubauen. Nachdem es anfangs Probleme mit der Löschwasserversorgung gab, konnte später der Angriffstrupp mit dem ersten Rohr zur Brandbekämpfung vorgehen. In der Zwischenzeit trafen die Kameraden aus Sangerhausen und Gonna ein, welche eine zweite Löschwasserversorgung aufbauten und die Brandbekämpfung über die Drehleiter sowie ein Innenangriff mit einem weiteren Rohr vornahmen.
Nachdem die Sangerhäuser Kameraden im Laufe des Einsatzes den Einsatzort verlassen haben, übernahmen die Kameraden aus Riestedt und Gonna die restlichen Nachlöscharbeiten, machten weitere Glutnester ausfindig und konnten dem Einsatzleiter kurz darauf den Befehlt "Feuer aus" geben. Nach einer nochmaligen Lageerkundung entschied man sich dafür, dass die Kameraden aus Gonna die Einsatzstelle verlassen und lediglich unsere Wehr vor Ort bleibt, um in Falle einer erneuten Entzündung eine weitere Brandbekämpfung vornehmen zu können. Währenddessen traf ein Mitarbeiter der Feuertechnischen Zentrale ein, um alle gebrauchten Schläuche auszutauschen.
Da in dem Moment auch keine erneute Entfachung der Flammen zu erkennen war, verließen die restlichen Einsatzkräfte gegen 07:03 Uhr die Einsatzstelle.


Bericht der Alarmierung um 09:57 Uhr:

Fast 3 Stunden später wurde die Leitstelle Mansfeld-Südharz über eine Rauchentwicklung innerhalb der abgebrannten Scheune vom letzten Einsatz informiert. Aus diesem Grund wurden wir um 09.57 Uhr per stille Alarmierung durch Telefon alarmiert und fuhren mit dem Fahrzeug die Einsatzstelle aus der letzten Nacht nochmals an. Nach einer Lageerkundung durch den Gruppenführer, konnte die Rauchentwicklung bestätigt werden. So ging der Angriffstrupp mit der Schnellangriffseinrichtung zur Brandbekämpfung vor und versuchte die restlichen Glutnester zu löschen. Dies stellte sich allerdings schwierig dar, da die Glutnester unter den Trümmern wie Dachziegeln und Holzbalken lagen. Ein weiteres Problem war auch die Ungewissheit über die Statik des Dachstuhles. Durch den Brand wurden zahlreiche Balken und Stützen in Mitleidenschaft gezogen und so konnte ein Einsturz nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund entschied sich der Gruppenführer die Nachlöscharbeiten nur von außen durchzuführen. Nachdem keine weitere Rauchentwicklung zu erkennen war, verließen unsere Einsatzkräfte die Einsatzstelle gegen 11:18 Uhr in Richtung Gerätehaus.


Bericht der Alarmierung um 17:26 Uhr:

Am späten Nachmittag musste unser Wehrleiter wieder eine leichte Rauchentwicklung feststellen. Nach telefonischer Absprache mit der Leitstelle rückten nochmals Kameraden unserer Wehr in Richtung Scheune aus. Mittels Hochdrucklöscheinrichtung wurden die Trümmer und das darunter brennbare Material mit weiteren knapp 1500 l Wasser abgelöscht, um so eine Neuentzündung in der Nacht vorbeugen zu können. Um 18:28 Uhr konnten sich die Einsatzkräfte wieder einsatzbereit im Gerätehaus zurück melden.


 ungefährer Einsatzort:

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Bilder:


Video:


Artikel der MZ:

 

Freiwillige Feuerwehr Riestedt
Schulstraße 53a
06526 Sangerhausen

kontakt@feuerwehr-riestedt.com

Notruf: 112
Tel.: 03464/579340

Riestedt, ein Ortsteil der Stadt Sangerhausen, liegt im Südwesten von Sachsen-Anhalt, 
im Landkreis Mansfeld-Südharz. Mit seinen 1333 Einwohnern und
einer Fläche von 1.419,5 ha ist Riestedt mit einer der größten Ortsteile der Stadt.
Angrenzend an dem Ort verläuft die Bundesstraße B 86 sowie die Bahnstrecke
Halle-Kassel. Neben einem Bahnhof an dieser Bahnstrecke, findet man in Riestedt
einen Kindergarten, eine Freie Grundschule, eine Minigolfanlage und vieles mehr.
Durch seinem ländlichen Flair, mit vielen Kleinbauern und einer Agrargesellschaft, durch die kleineren und mittelständigen Betriebe sowie durch das Vereinsleben
ist Riestedt sehr geprägt und somit ein beliebter Wohnort für Groß und Klein.

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